Keiken

KÜNSTLERKOLLEKTIV

Keiken ist ein Künstlerkollektiv, das 2015 von Tanya Cruz, Hana Omori und Isabel Ramos gegründet wurde. Sie leben in London und Berlin und haben einen multikulturellen Hintergrund (mexikanisch/ japanisch/ europäisch/jüdisch). Keiken, der Name des Kollektivs, entstammt dem Japanischen und bedeutet „Erfahrung”; die lebendige Erfahrung ist ein Kernelement ihrer Arbeit. Gemeinsam erschaffen sie ein Metaverse, um neue Strukturen und Daseinsformen zu simulieren und bevorstehende Zukunftsszenarien auszutesten. Das Metaverse ist ein durch und durch immersiver virtueller Raum, der mehrere Welten umfasst und es Keiken ermöglicht, wie Architekt:innen die Zukunft mitzugestalten. Das Metaverse durchdringt unsere Wahrnehmung der Wirklichkeit und fordert alles uns Bekannte heraus. Keiken erschafft diese spekulativen Welten durch Filme, Gaming, Installationen, erweiterte Realität (XR), Blockchain und Performances. Unterschiedlichste Medien, mithilfe derer das Kollektiv ergründet, wie gesellschaftliche Verinnerlichung die Art, wie wir fühlen, denken und wahrnehmen, lenkt.

Eine Auswahl kürzlicher Ausstellungen: 2. Thailand Biennale, Korat (TH); Haus der Elektronischen Künste, Basel (CH); Francisco Carolinum, Linz (AU); Newlyn Art Gallery & The Exchange, Penzance (UK); Pavillon der Russischen Föderation, 17. Intenationale Architektur-Biennale, Venedig (IT); König Galerie, Decentraland; Yebisu International Festival for Art & Alternative Visions 2021, Tokyo Photographic Art Museum, Tokio (JP) (2021); Yerevan Bienniale, Online; FACT, Liverpool (UK); HAU Hebbel am Ufer, Berlin (DE); Frankfurter Kunstverein, Frankfurt (DE); transmediale, Haus der Kulturen der Welt HKW, Berlin (DE) (2020); Institute of Contemporary Arts ICA, London (UK); Jerwood Arts, London (UK) (2019).