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Eduardo Williams
FILMEMACHER

Eduardo Williams (geboren in Buenos Aires; wohnhaft in Paris und Buenos Aires) ist ein Filmemacher und Künstler, der frei zwischen Dokumentarfilm und Fiktion wechselt, um Werke zu schaffen, die eine sinnliche Erkundung der durch die Technologie der Kamera übermittelten Welt darstellen.

Williams’ Filme nehmen das Publikum mit in Übergangsräume und auf periphere Wege – Gassen, Korridore, Dschungelpfade und Supermarktgänge — hinein in das intime Leben ihrer Protagonist:innen. Was die rastlosen jungen Männer in Williams’ Filmen antreibt, ist weniger zentral als das instinktive Gefühl, mit dabei zu sein.

Filme wie That I’m Falling? (2013), I Forgot! (2014) und Parsi (2018) entstehen aus seiner „physischen Intuition” heraus, die Erwartungen an Narrativ, Kontext und Ort infrage stellt. Williams erhielt den Lincoln Center Award for Emerging Artists (2019) und die Robert E. Fulton III Fellowship in Nonfiction Filmmaking am Film Study Center der Harvard University (2020-21).