CHANEL NEWS

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AUFTAKT

Die ersten Silhouetten aus der Croisière 2017/18 Kollektion, fotografiert von Karl Lagerfeld.

Die Kriterien der Schönheit im alten, dann klassischen, Griechenland sind immer noch gültig. Es gab niemals schönere Darstellungen von Frauen. Oder schönere Säulen. Die ganze Renaissance basierte in der Tat auf der Antike. Es geht um die Jugend der Welt in all ihrer Kraft und Unberechenbarkeit. " Karl Lagerfeld

 

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© Olivier Saillant

SHOOTING DER CRUISE KOLLEKTION

Das Model Vittoria Ceretti wurde von Karl Lagerfeld gewählt, die Croisière 2017/18 Kollektion zu präsentieren.

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© Olivier Saillant

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© Olivier Saillant

„EIN KLEID ENTSTEHT AUS EINER SKULPTUR
UND NICHT AUS EINER ZEICHNUNG“ GABRIELLE CHANEL

Gabrielle Chanels Faszination für die griechische Antike hat ihre Sicht der Kreativität maßgeblich beeinflusst. In ihrem Appartement stand eine kopflose Venus aus dem 1. Jahrhundert v. Chr. Diese zeitlose und absolut moderne Skulptur offenbart eindeutig Gabrielle Chanels Arbeitsweise, die jedes Kleidungsstück akribisch mit ihren Händen, Nadeln und Schere auf den Leib ihrer Kundinnen schneiderte. Um ihre Kunst und ihre Vision von der Mode zu erklären verwies sie häufig auf den Bildhauer Praxiteles: Ein von der Architektur inspirierter Schnitt, ein Repertoire an Formen, natürlich fallende Stoffe.

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© Anne Combaz

WATARU TOMINAGA
IM DIALOG MIT DEN MAISONS D’ART

Im vergangenen Jahr wurde Wataru Tominaga mit dem Großen Preis der Jury Première Vision beim Internationalen Festival für Mode und Fotografie von Hyères ausgezeichnet. Der japanische Designer erhielt so die Gelegenheit, den künstlerischen Direktor der Ateliers Lesage, Hubert Barrère, zu treffen, und seine neue Kollektion in Zusammenarbeit mit den Maisons d’Art von Chanel zu fertigen.

Die Kollektion wurde nun erstmals an diesem Wochenende anlässlich des 32. Internationalen Festivals für Mode und Fotografie von Hyères präsentiert.

MADEMOISELLE PRIVÉ SEOUL

Karl Lagerfeld ließ sich für seine Fotoserie Mythologie Moderne von der Welt der griechischen Sagen inspirieren, insbesondere von einem der berühmtesten Liebesromane der Antike, Daphnis und Chloé von Longus. In den Hauptrollen: Die Models Bianca Balti und Baptiste Giabiconi. Sie verkörpern nicht unbedingt die gleichnamigen Personen, sondern vielmehr die Erinnerung an eine vergangene Kultur: „Die Realität interessiert mich nicht. Ich nehme, was mir gefällt.“
Karl Lagerfeld

D Museum, Seoul
23.Juni bis 12. Juli 2017
Eintritt frei

mademoiselleprive.chanel.com

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© Genica Athanasiou fotografiert von Man Ray, 1922.

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© Genica Athanasiou fotografiert von Man Ray, 1922.

GABRIELLE CHANELS ANTIKE KOSTÜME

Bei der Auswahl seiner Kleidung entscheidet man immer mit, welche Person man darstellen möchte, so wie ein Schauspieler ein seiner Rolle entsprechendes Kostüm auf der Bühne trägt. Die Analogie setzt sich dahingehend fort, einen neuen Look zunächst in Gedanken zu kreieren und ihn dann in Form von Skizzen und Zeichnungen festzuhalten. So ist es wenig überraschend, dass sich Jean Cocteau Anfang der 1920er Jahre an Gabrielle Chanel wendet, die er für „die größte Couturière ihrer Zeit“ hält. Er bittet sie, die Kostüme für drei Tragödien zu entwerfen: Antigone, Orpheus und Oedipus Rex. Die Rückkehr zur griechischen Mythologie bot einen Weg, um universellen Themen wie Krieg, Beziehung, die Kraft der Sprache und der Metamorphose neue Aussagekraft zu verleihen. Neben den Schauspielern umgibt sich Cocteau vor allem mit Avantgarde-Künstlern wie Picasso, der das Bühnenbild von Antigone kreiert, oder Honnegger, der die Musik zu diesem Stück komponiert.

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MODERN MYTHOLOGY
BY KARL LAGERFELD

Karl Lagerfeld sought inspiration in ancient Greece for Modern Mythology, a series of photographs drawing on the greatest romance of all Antiquity, Longus's Daphnis and Chloe. The models Bianca Balti and Baptiste Giabiconi in the lead roles embody not the title characters so much as memories of a lost civilization: "Reality is of no interest to me. I use what I like". Karl Lagerfeld

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