CHANEL NEWS

DAS MAKING OF ZU "LA PETITE VESTE NOIRE"

Die Chanel-Jacke ist Symbol einer ganz bestimmten Eleganz geworden. Ausgesprochen weiblich, lässig, immer modern und vollkommen zeitlos, kurzum für jede Gelegenheit" erklärt Karl Lagerfeld anläßlich des Shootings in Paris für das Buch La Petite Veste Noire: Ein Klassiker von Chanel, neu interpretiert von Karl Lagerfeld und Carine Roitfeld*.

Die Aufnahmen sind in Cannes, im Süden Frankreichs, sowie in New York gemacht und in Paris im Studio 7L fertiggestellt worden.

Der Couturier hat für dieses Projekt mehr als 100 Persönlichkeiten gewinnen können. Schauspieler, Künstler, Sänger, Rockstars... Sarah Jessica Parker, Georgia May Jagger, Alice Dellal, Maïwenn, Laetitia Casta, Virginie Ledoyen oder Akuol de Mabior: Sie alle haben die schwarze Jacke auf ihre eigene Weise getragen.

* Im Buchhandel erhältich ab Herbst 2012. Das Buch begleitet die Eröffnung einer Ausstellung, die ihr vom 24. März bis 15. April in Tokio gewidmet ist.

MONTAIGNE PARIS

Chanel feiert die Eröffnung der neuen Boutique in der Avenue Montaigne 51 in Paris am 6. März. Karl Lagerfeld und seine Gäste sind anwesend.

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PRÊT-À-PORTER HERBST-WINTER 2012/13
VON ELISABETH QUIN

Ich bin verliebt, ich bin verliebt – in Schmuck. Einfach aber unwiderstehlich war das grandiose Dekor der Kollektion im Grand Palais. Ein makelloser Boden, glitzernd, Zucker oder Schnee, aus dem ein Wald aus riesigen violetten, weißen, transparenten und zartgrauen Kristallen emporstrebte. Eine vollkommen überirdische Stille erinnerte an die Joaillerie-Tradition des Hauses, eine märchenhafte Stimmung. Überdimensionierte Minerale verzaubern, so wie uns alle Details und dieses spielerische "Gewisse Etwas" von Chanel verzaubern. Denn dieses Mal haben die Kristalle Maschen.

Der Kristall ist das Emblem der Kollektion, großzügig schmückt er Colliers, Mantelkragen, Kleider aus trockenem Tweed und die wunderschönen Makeups von Peter Philips: von Lesage gestickte Augenbrauen! Der Kristall ist ein mysteriöses Gebilde, durch seine Leuchtkraft beinahe magisch, komponiert durch eine Aneinanderreihung von Atomen. Ein Atommotiv wiederholt sich nach einem regelmäßigen Muster, dessen kleinster Bestandteil erst das Aneinanderreihen von Atomen ermöglicht: die Masche.
Der herbstlichen Silhouette von Chanel fehlt es weder an Raffinesse, noch an Rhythmus, noch an Chic. Kleine Köpfe, glatte Haare, Lederpumps mit Farbverlauf und assymetrischen Ausschnitten, hohe Absätze aus Plexiglas, verziert mit Kristallen, schmal geschnittene Hosen oder edle Leggings, die wie eine zweite Haut getragen werden: Das Hoheitsgebiet raffinierter Eleganz wurde erweitert.

Ein facettenreicher Stil von höchster Verführungskraft: Eine Hommage an Street-wear sind Stickereien und herrlich geschnittene Parkas aus Tweed. Das Herz der Kollektion: der Lagenlook, er verkörpert die ewig konkurrierende Weiblichkeit. Ausgestellte Röcke über schmalen Hosen mit ultraraffiniertem Knopfverschluss, Tweedjacke. Diese Troika verwandelt sich in prachtvolle kurze Mäntel über absolut puren Kleidern aus trockenem Tweed und litschigrünen kühnen Leggins, einer amethystfarbenen Jacke und einem schräg geknöpften Rock; oder in ein Ensemble aus taupefarbener, plastifizierter Spitze bestehend aus Hose, Kleid und kurzer Jacke, alles von unwiderstehlicher Leichtigkeit.

Absolut begehrenswert: die Kapuze. Sie ist omnipräsent, spielerisch und luxuriös im Großformat, oder mit Minikristallen bestickt. Sie repräsentiert die moderne Weiblichkeit, inspiriert von der Straße, dem pulsierenden Leben. Somit ist das Chanel-Mädchen niemals losgelöst von ihrer komplexen, schnellen Zeit.
Kinderkapuze, Mönchskapuze, Rapperkapuze, Kapuzen, die gleichermaßen das Gesicht verbergen und seine Züge unterstreichen und schützen...
Federapplikationen in subtilen herbstlichen Waldfarben auf kleinen Kragen, Mantelschultern oder einer ganz und gar bestickten Jacke.

Entzückende lange, im Rücken zusammengefasste Tweedmäntel werden mit der für Chanel so typischen Lässigkeit getragen. Warum nicht die Hände in die Taschen stecken?
Amethyst- oder smaragdfarbeneJeans mit leuchtenden Kontrastnähten, energiegeladen, ein unwiderstehlicher Mix-and-Match-Stil: Eine Hose aus grau-weißem Tweed, Strickpullover mit großen Karos, Tuniken mit überdimensional großen Mosaiken. Und plötzlich: ein poetischer Lufthauch, ein schlichtes Kleid aus schwarzem Voile, anthrazitfarbener Schleier um den Hals... eine winterliche Vestalin.

Und natürlich der majestätische Schmuck, der die Kraft der Minerale verströmt, vollkommene Osmose mit der Weiblichkeit: übereinandergeschichtete, mit Kristallen besetzte Armreifen aus Metall, Plastrons besetzt mit Türkisen und gewitterfarbenen Steinen, geometrische, mit Kristallen verzierte Colliers im Stil der 70er.

Backstage-Fotos von Benoît Peverelli

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