CHANEL NEWS

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"THE TALE OF A FAIRY" ANNA MOUGLALIS
DAS INTERVIEW FÜHRTE JEFFERSON HACK

Der bezaubernde Kurzfilm "The Tale of a Fairy" für die Croisère-Kollektion 2011/12, bei dem Karl Lagerfeld Regisseur und Produzent war, versammelt sowohl die Freunde des Hauses Chanel als auch die Botschafterinnen Anna Mouglalis, Amanda Harlech und die Mannequins Kristen McMenamy und Freja Beha. "In diesem Film geht es um den zu sorglosen Umgang mit Geld. Er beginnt mit Gewalt und und endet sehr emotional" erklärt Karl Lagerfeld. Anna Mouglalis begleitet uns hinter die Kulissen...

Können Sie Ihre Persönlichkeit beschreiben?
Anna Mouglalis: Eine Frau die anders ist, in ihrer eigenen Welt lebt, melancholisch, von allem, das sie umgibt zu Tode gelangweilt

Nach der Begnung mit einer Fee ist sie sehr gerührt – wird sie diese Begegnung verrändern?
Anna Mouglalis: Die Fee steht für Anmut, Schönheit etc... Sie motiviert mich, die Augen wieder zu öffnen, die Liebe zu sehen. Ich werde eine ganz andere Person.

Was unterscheidet die Arbeit mit Karl Lagerfeld von der Arbeit mit anderen Regisseuren?
Anna Mouglalis: Trotzdem Karl sich ein ganz genaues Bild von der Geschichte gemacht hatte, noch bevor sie gespielt wurde, habe wir die ganze Zeit mit ihm improvisiert. Die Dialoge hat er während der Dreharbeiten vollkommen spielerisch entwickelt. Dreharbeiten mit einer großen Mannschaft sind normalerweise viel komplizierter, aber Karl hat es geschafft, dass wir uns die ganze Zeit fühlten, als seien nur wir anwesend.

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LADY CURZON, VIZEKÖNIGIN VON INDIEN

Karl Lagerfeld nennt seine neueste Kunsthandwerkskollektion Paris-Bombay und erzählt über das Indien des 19. Jahrhunderts. "Mir gefällt der Gedanke an einen Vizekönig, ist doch amüsant. Übrigens habe ich Stella Tennant für das Finale ausgewählt, weil sie Lady Curzon, eine sehr schöne Frau und legendäre Vizekönigin aus dem 19. Jahrhundert, so ähnlich sieht. Sie war so typisch englisch, das meine ich ganz positiv, und verkörperte das englische Indien perfekt."

Bombay 1898. George Curzon wurde gerade zum Vizekönig von Indien ernannt und ist somit der höchste Repräsentant der Verwaltung von Britisch-Indien. Im gleichen Zuge wird seine Frau, Mary Victoria Curzon, Vizekönigin. Sie ist berühmt für ihre Schönheit und ihren eleganten Stil, die auch heute noch ihren Ruf beeinflussen.

Mary entwickelt eine große Leidenschaft für die indische Kultur und ihre Stoffe. Aufgrund ihres Status spielt sie eine wichtige Rolle in Sachen Stil und ist stark in die Konzeption des Kleides der Königin Alexandra von England involviert, das mit Goldfäden verwoben und bestickt ist. Es wird in demselbe Atelier von Chandni Chowk Delhi genäht, in dem sie die Materialien für ihre eigene Garderobe bestellt.

Die Mischung aus englischer Eleganz und indischem Einfluss spiegelt sich auch in ihrem Lebensstil wider. Das "Peacock"-Kleid, das Mary zur Krönungszeremonie von König Edward VII 1903 trägt erregt großes Aufsehen. Sie trägt üppigen Goldschmuck und blaue Pfauenfedern. Der Pfau wird von den Indern sehr verehrt.

Lady Curzon trägt zum Renommee des indischen Handwerks und ihrem Knowhow bei. Sie fördert die Fabrikanten hochwertiger Stoffe, indem sie indische Stoffe trägt. Sie berät Seidenwebereien und Stickereien hinsichtlich der Gestaltung gemusterter Stoffe, und empfiehlt Webarten, die der aktuellen Mode entsprechen.

Gemälde von William Logsdail "Mary Victoria Leiter, Marchioness Curzon in her Peacock Gown" (1909), fotografierte von John Hammond © Bridgeman Art Library, Paris 2011

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