CHANEL NEWS

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© Anne Combaz

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© Anne Combaz

Friday, December 4, 2015

DIE KUNSTSTICKEREI

Die Kunststickerei ist ein Handwerk, das allerhöchste Fingerfertigkeit erfordert. Dabei werden flache oder Reliefmotive aus unterschiedlichsten Materialien wie Baumwolle, Pailletten, Cabochon-Steinen, Federn, Kristallen und Anhängern auf Unterlagen aus leichtem bis luftigem Organza oder Mousseline bis hin zu festen, widerstandsfähigen Stoffen wie Tweed oder Leder gestickt.

Die Verzierung eines Stückes beginnt mit einer Zeichnung, deren Konturen mithilfe von perforiertem Transparentpapier und einer speziellen Mischung aus Harz und Kreide auf den Stoff übertragen werden. Die Stickmaterialien werden eins nach dem anderen mit einer Nadel oder einer Häkelnadel fixiert. Es dauert etwa 20 Stunden, bis ein Probemuster fertig auf einem Stickrahmen präsentiert werden kann.

Eine der Haupttechniken ist die „Lunéville“-Sticktechnik, die nach der gleichnamigen französischen Stadt benannt ist. Diese Technik wird seit 1867 angewandt und wurde eingeführt, um die Arbeit, die bis dahin mit der Nadel ausgeführt wurde, zu vereinfachen und zu beschleunigen. Dabei werden mithilfe einer Art Häkelnadel von der Rückseite des Rahmens alle kleinen Dekorationsmaterialien wie Perlen, Pailletten und Fäden zugeführt. Die Stickerin arbeitet also regelrecht blind und wird ausschließlich von ihrer Erfahrung und ihrer Fingerfertigkeit geleitet.

Eine humorvolle Anspielung sind die „Farfalle“ aus mit Perlen besticktem Leder, die speziell für das Métiers-d’Art-Défilé Paris à Rome 2015/16 von dem Stickereiatelier Lesage gestaltet wurden.

Cinecittà Studios - Rom

Thursday, December 3, 2015

PARIS IN ROM 2015/16 MÉTIERS D'ART
DER FILM

Jeanne Moreau © Keystone France <BR />Romy Schneider © Courtesy of Paul Ronald, Archivio Storico del Cinema, AFE <BR />Delphine Seyrig © Keystone France <BR />Anouk Aimée und Federico Fellini © Photo D.R
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Jeanne Moreau © Keystone France
Romy Schneider © Courtesy of Paul Ronald, Archivio Storico del Cinema, AFE
Delphine Seyrig © Keystone France
Anouk Aimée und Federico Fellini © Photo D.R

Thursday, December 3, 2015

SCHAUSPIELERINNEN EINGEKLEIDET
VON GABRIELLE CHANEL

Gabrielle Chanel war schon immer sehr eng mit den Schauspielerinnen verbunden. Lag es daran, dass sie das Gestalten von Kostümen beherrschte, oder weil sie in ihrer Jugend selbst gerne von einer Karriere auf der Bühne träumte? Eine der ersten Schauspielerinnen, die Chanels Hüte in der Öffentlichkeit trugen, war Gabrielle Dorziat.

20 Jahre später war die Designerin in den Vereinigten Staaten und darüber hinaus berühmt für ihre Kostüme. 1931 trug Stummfilmstar Gloria Swanson in „Tonight or Never“ eine langes Kleid von Chanel. 1955 bezauberte Marilyn Monroe die Welt mit ihrem Bekenntnis, nur einige Tropfen N°5 im Bett zu tragen.
„Die ganze Welt des Films wollte Kleider von Chanel“ schrieb das Magazin „Elle“ im November 1958. Viele Chanel-Kundinnen waren tatsächlich Schauspielerinnen. Filmregisseure, unter anderem die der Nouvelle Vague, stehen Schlange, um ihre Heldinnen zu schmücken: Femmes fatales, verkörpert von Jeanne Moreau 1958 in „Die Liebenden“ von Louis Malle, oder von Delphine Seyrig in „Letztes Jahr in Marienbad“ von 1961.

Gabrielle Chanel kleidet Annie Girardot und Brigitte Bardot sowohl für die Leinwand als auch privat. Sie ist mit Anouk Aimée befreundet, unterhält sich mit Jeanne Moreau über Literatur, unterstützt und verehrt Romy Schneider. Dabei offenbart sie manchen ihre Geheimnisse der Verführung, andere unterrichtet sie in der Kunst sich zu kleiden.

Cinecittà Studios - Rom

Thursday, December 3, 2015

KARL LAGERFELDS INTERVIEW

Von Rebecca Lowthorpe

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