CHANEL NEWS

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MAXENCE CYRIN AND ELISA SEDNAOUI
AT CHANEL-COLETTE
MARCH 4th

Von 17:00 bis 19:00 Uhr werden Maxence Cyrin und Elisa Sednaoui die musikalische Untermalung im Pop-up-Store Chanel-Colette gekonnt in Schwung bringen: Maxence Cyrin performt am Cembalo, während Elisa Sednaoui für passende Mixes sorgt.

Maxence Cyrin jongliert als klassisch ausgebildeter Künstler verschiedene Musikstile und mischt New Wave, Techno und Elektro: er interpretiert die Klassiker der Technoszene neu, indem er sie ohne begleitende Instrumente auf dem Klavier zum Besten gibt.

Elisa Sednaoui, Schauspielerin und Model, arbeitete kürzlich mit DJ Chaim zusammen, nachdem sie die Hauptrolle im Film „Bus Palladium“ von Christopher Thompson spielte, dessen Drehbuch von einer Rockband und einem bekannten Pariser Club handelt.

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SOLEDAD AT CHANEL-COLETTE
MARCH 3rd

Von 16:00 bis 18:00 Uhr fertigt Soledad individuelle Chanel-Handtaschen im Pop-up-Store Chanel-Colette, 336-340, Rue Saint-Honoré, Paris.

Ihre skizzierten Sketche in der französischen Elle machten sie bekannt. Als ehemalige Studentin an der Kunstakademie Penninghen arbeitete sie bereits als künstlerische Leiterin in der Werbebranche und hat sich seitdem mehr und mehr der Illustration verschrieben. Ihre Charaktere, die „neuen Pariser“, bringen sämtliche Widersprüchlichkeiten zum Ausdruck, denen sich Frauen in der westlichen Welt im dritten Jahrtausend gegenübersehen.

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KEVIN LYONS AT CHANEL-COLETTE
MARCH 1ST

Von 16:00 bis 18:00 Uhr fertigt Kevin Lyons individuelle Chanel-Handtaschen im Pop-up-Store CHANEL-COLETTE, 336-340, Rue Saint-Honoré, Paris.

Kevin Lyons absolvierte sein Studium an der Rhode Island School of Design in den USA 1992, wo er den Abschluss in Filmwissenschaft erhielt.
Der Typograf, künstlerische Leiter, Designer und Lehrer wurde vom I.D. Magazine zu einem der „Vierzig Top-Designer unter 30 Jahren“ erklärt. Seine Arbeiten wurden weltweit in Magazinen wie dem Thrasher, The Face, Lowdown, Anthem und Refill veröffentlicht. Auf der ganzen Welt konnten bereits Ausstellungen, darunter auch Einzelausstellungen, in Städten wie Philadelphia, Los Angeles, San Francisco, Tokyo und Paris besichtigt werden.

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CHANEL AND COLETTE
MEET IN RUE SAINT-HONORÉ

Vom 1. bis 10. März verschmelzen zwei legendäre Modeadressen – Chanel 31 Rue Cambon und Colette 213 Rue Saint-Honoré – ihr künstlerisches Talent und eröffnen einen Pop-up-Store in der 336-340 Rue Saint-Honoré. Auf einer Fläche von über 200 m² wird die Boutique im industriellen Umfeld einer ehemaligen Werkstatt eingerichtet, die in eine gigantische, lebendige Ausstellungsfläche verwandelt wurde.

Dieser temporäre Laden vereint Mode, bildende Künste und musikalische Darbietungen, wodurch eine ausgelassene, kreative Mischung aus Chanel und Colette mit unschlagbarer Rock ‘n’ Roll-Atmosphäre entsteht.

Die Hauptdarsteller der Kollektion Frühjahr-Sommer 2011 von Chanel werden Neugierde erregen, wenn sie im direkten Vergleich gegen Stücke aus der Hand von Jungdesignern antreten, die von Colette ausgewählt wurden. Legendäre Chanel-Taschen und Designs der Saison, einschließlich einer Mademoiselle-Tasche in der berühmten Colette-Farbe, werden individuell von verschiedenen Künstlern, wie Kevin Lyons, Soledad, André, Fafi und SO-ME, angefertigt.

Das Publikum erwarten neckische und ausgefallene Überraschungen in Form einer Sammlerpuppe von Karl Lagerfeld, Taschenanhängern, Helmen und Kameras. Neben diesen Must-Have-Artikeln dürfen sich die Gäste auch auf Colettes Compilation-CDs und Duftkerzen freuen.

Zu den weiteren kunstvollen und köstlichen Leckerbissen zählen das Colette-Nagelstudio und eine Cupcake-Bar.

Für alle Kunden der Boutique wurde zudem eine ganz besondere Playlist von Michel Gaubert vorbereitet.


Programm:

Freunde von Chanel werden sich als geladene Gäste als DJs probieren und fünf von Colette geladene Künstler werden auf Wunsch individuelle Chanel-Handtaschen anfertigen.

1. März: Kevin Lyons, Designer und Illustrator, fertigt individuelle Handtaschen an, 16:00 bis 18:00 Uhr
2. März: Kamelien-Vorführung eines Handwerksmeisters von Lemarié, 15:00 bis 18:00 Uhr
3. März: Die Illustratorin Soledad fertigt individuelle Handtaschen an, 16:00 bis 18:00 Uhr
4. März: Cembalo-Aufführung des Pianisten und Komponisten Maxence Cyrin, ab 17:00 Uhr
5. März: Der Graffitikünstler André fertigt individuelle Handtaschen an, 15:00 bis 18:00 Uhr
7. März: Die Graffitikünstlerin Fafi fertigt individuelle Handtaschen an, 16:00 bis 18:00 Uhr
8. März: Chanel-Nagelstudio, 15:00 bis 18:00 Uhr
9. März: SO-ME, Grafiker und Illustrator, fertigt individuelle Handtaschen an, 16:00 bis 18:00 Uhr
10. März: Chanel-Nagelstudio, 15:00 bis 18:00 Uhr

Chanel und Colette: Begegnung in der Rue Saint-Honoré
336-340, Rue Saint-Honoré, Paris 1st
Vom 01. bis 10. März 2011
Öffnungszeiten: Montag-Samstag von 11:00 bis 19:00 Uhr

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31 RUE CAMBON
THE STORY BEHIND THE FACADE

Im 18. Jahrhundert wurde die Rue Cambon nach einem in den Nationalkonvent gewählten, berühmten französischen Revolutionär benannt, dessen Vater Gewebehersteller war.

Die Straßen in diesem Teil von Paris wurden nach der Französischen Revolution erbaut. Um Platz für die Straßen zu schaffen, wurden die Klostergebäude des Couvent de la Conception abgerissen. Einzig die Kirche Notre Dame de l’Assomption blieb zurück, die auch heute noch dort steht. Die später errichteten Bauwerke waren vom Klassizismus geprägt, einem Baustil, der sich durch puristische Linien, konsequente Proportionen, Symmetrie und horizontale Teilungen auszeichnet. Es entstehen glatte Fassaden und ein einheitliches Gefühl für Größe.

Im Jahre 1910 eröffnete Gabrielle Chanel ihren Hutladen, „Chanel Modes“, in der Nummer 21 der Rue Cambon im Pariser Zentrum und nur einen Steinwurf von der Place Vendôme und der Rue Faubourg Saint-Honoré entfernt, im Herzen eines sehr modischen Teils der Stadt.

Schriftsteller des 19. Jahrhunderts, wie beispielsweise Stendhal und Chateaubriand, lebten zeitweise in der Rue Cambon, wo Chanel mit dem renommierten Karikaturisten George Goursat, auch bekannt als „SEM“ zusammentraf. Er kreierte die erste künstlerische Darstellung von Parfum N°5.

Für ihr Talent als Hutmacherin fand sie rasch Anerkennung, sodass Gabrielle größere Räumlichkeiten benötigte. 1918 erwarb sie das gesamte Gebäude mit der Hausnummer 31. Hier erfand sie das Konzept der modernen Boutique: 1921 begann sie, ihre ersten Modeaccessoires sowie ihr erstes Parfum (N°5) vorzustellen, die ihre Bekleidung und Hüte hervorragend ergänzten. Später kamen noch Schmuck und Schönheitsartikel hinzu.

Gabrielle Chanel beanspruchte die Rue Cambon als ihr Territorium und richtete ihr Gebäude aus dem 18. Jahrhundert ganz nach ihren Bedürfnissen ein. Die Boutique wurde im Erdgeschoss untergebracht, während der große Empfangssalon im ersten Stock zur Präsentation ihrer Kollektionen und für Anproben ihrer Haute-Couture-Kleider und -Anzüge vorgesehen war. Das mit Spiegeln ausgekleidete Treppenhaus führte zu ihrem Apartment im zweiten Stock, einem vertrauten, persönlichen Bereich voller Schätze. Im dritten Stock waren das Atelier, in dem heute Karl Lagerfeld tätig ist, sowie lichtdurchflutete Werkstätten gemütlich direkt unter dem Dach gelegen. All ihre Veranstaltungen, darunter Workshops zur Herstellung von Schmuck, Hüten und Sportbekleidung, wurden in diesem Gebäude abgehalten, dessen Gestaltung bis heute unverändert geblieben ist.

In den 1920er-Jahren erweiterte sich Chanel die Straße hinauf und bis 1927 gehörten ihr fünf Gebäude auf der Rue Cambon (Nummern 23 bis 31).

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HISTORY OF A DECOR

Schon in den 1930ern setzte Gabrielle Chanel bei ihren Modenschauen in der 31 Rue Cambon auf eine barocke Ausstattung und vergoldete Holzverkleidung. Die beiden Pilaster sind speziell geformte, italienische Kayartiden aus dem 17. Jahrhundert, die heute auf beiden Seiten des Spiegels im Essbereich von Mademoiselles Apartment stehen.

Seit den 1960er-Jahren sind nur noch wenige Spuren dieser theatralischen Ausstattung übrig geblieben, die Gesamtgestaltung ist verschwunden. Der Geist des Hauses bleibt jedoch erhalten, wie das Laufstegdesign für die Haute-Couture-Show Frühjahr-Sommer 2011 verdeutlicht, das ganz offensichtlich an die Originalausstattung und die Spiegel aus dem 18. Jahrhundert in Coco Chanels Apartment erinnerte.

Fotografie links von Roger Schall: Modenschau in der 31 Rue Cambon im Jahr 1938

Fotografie rechts von Olivier Saillant: Haute-Couture-Show im Pavillon Cambon Capucines im Jahr 2011

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HAUTE COUTURE, HAUTE CULTURE…
BY ELISABETH QUIN

Haute Couture ist aus Träumen, Gold, harter Arbeit und Exzellenz gemacht. Sie ist eine Ode an die Kunsthandwerker des Luxus, gewollter Wahnsinn, fabelhafter Saurier und ein glanzvolles Atlantis, das uns zwei Mal jährlich vom Hocker reißt, und uns die Bestätigung gibt, dass es in Zeiten einer globalisierten Welt mit Automatisierungsprozessen immer noch eine „Schutzzone“ gibt, in der Kleidung in liebevoller Handarbeit über hunderte, wenn nicht sogar tausende Stunden gefertigt wird.

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