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© Saint-Ambroise

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© Saint-Ambroise

DIE FRÜHJAHR-SOMMER SHOW 2020
AUS DER PERSPEKTIVE VON SUSANNAH FRANKEL

 

Ein Neustart, eine neue Ära, inspiriert von der Filmbewegung Nouvelle Vague. Für die erste Saison der kommenden Dekade und die neue Kollektion von Virginie Viard, Künstlerische Direktorin der Modekollektionen von CHANEL, wurden die Zinkdächer, Schornsteine und Mansarden der Rue Cambon, Sitz von CHANEL seit 1918, unter der Glaskuppel des Grand Palais nachgebaut: Durch und durch pariserisch wird hier die Magie, die CHANEL verströmt, in den Himmel projiziert.

 

„Die Dächer von Paris rufen in mir die Atmosphäre der Nouvelle Vague-Filme wach,“ erklärt Virginie Viard. „Ich sah Silhouetten über die Dächer laufen. Dabei habe ich an Kristen Stewart gedacht, wie sie Jean Seberg spielt, und all die anderen Schauspielerinnen, die Gabrielle Chanel damals eingekleidet hat.“

 

Die Stimmung ist heiter und von humorvollem Optimismus geprägt, wie ein hoffnungsvoller Blick in die Zukunft. Hier ist eine moderne Interpretation der Frauen zu sehen, deren Persönlichkeit das Filmgenre Nouvelle Vague begründet hat. Übermütig und vollkommen unbekümmert defilieren sie in ihren gerade geschnittenen maskulinen Tweedjacken, die sich als Hosen- oder Shorts-Einteiler oder Minikleider mit luftig ausgestellten Röcken entpuppen.

 

Weitere Röcke aus Seiden-Faille und Seidentaft wirbeln über die Laufstege, die Taille immer hoch angesetzt, und von einer aufgeblühten Kamelie unterstrichen. Begleitet werden sie von zarten, mit Volants besetzten plissierten Blusen, die mit Blütenblättern aus Organza, Bast, Federn und Schleifen geschmückt sind. Sie sind, genau wie die Frauen, die sie tragen, von einzigartiger Zartheit, Leichtigkeit und Heiterkeit.

 

Die Kollektion spielt insbesondere mit der fest im CHANEL Vokabular verankerten Androgynität, dem Paradoxon maskulin-feminin, das sich in der unübertroffenen Schlichtheit der schwarzen und marineblauen Modelle spiegelt, geschmückt mit Volant-Kragen und -Manschetten, eleganten Shorts aus dem für CHANEL so typischen Jersey, Capri-Hosen, lässig geknoteten Blusen oder einer handgestrickten XXL-Jacke in leuchtendem Rosa. Reißverschlusstaschen aus Leder erinnern an die Schulmappen von Gymnasiastinnen, während die zweifarbigen, mit einem schmalen Riemen versehenen flachen Pumps dem Look einen Hauch von Eleganz verleihen, ohne ihn übermäßig seriös wirken zu lassen.

 

Die Farben sind kühn und die Drucke voller Dynamik: Leuchtende Streifen treffen auf Pariser Fassaden und schmücken anthrazitfarbene Kleider, deren Kragen mit Paillettenpaspeln in gedämpftem, Lippenstift-ähnlichem Rot sowie Buchstaben in Regenbogenfarben bestickt sind, die über den funkelnden Satin zu tanzen scheinen. Sie bilden einen Namen, der zugleich modern und aus der Zeit gefallen klingt, so aktuell wie nie und doch für die Ewigkeit bestimmt: CHANEL.

#CHANELSpringSummer

 

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