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© Olivier Saillant

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© Olivier Saillant

Wednesday, December 6, 2017

INSZENIERUNG DER SHOW
IN DERELBPHILHARMONIE

Das Gebäude der Hamburger Philharmonie besteht aus 3 Konzertsälen, darunter der Große Saal, in dem bis zu 2100 Personen Platz finden. In diesem Raum haben die Architekten Jacques Herzog und Pierre de Meuron ihre ganze Aufmerksamkeit auf die Verkleidung der Oberflächen und die Auswahl der Materialien gerichtet. Die sogenannte „weiße Haut“, mit der die Innenwände verkleidet sind, war eine besonders große Herausforderung. Sie besteht aus tausenden von Gipspaneelen, die mit höchster Präzision auf den Millimeter genau geformt wurden und dem Saal eine außergewöhnliche Akustik verleihen. Die Fertigung gelang zum einen mithilfe neuester Digitaltechnologien, ist aber vor allem dem unübertroffenen Fachwissen des japanischen Akustik-Experten Yasuhisa Toyota zu verdanken.

Auch die Morphologie des Saales ist äußerst innovativ. Die Bühne befindet sich in der Mitte des Raumes. Sie wird von einer wellenförmigen Deckenkonstruktion überspannt, die den Architekten zufolge „vertikal, wie ein Zelt nach oben strebt“. Die äußere Silhouette nimmt diese imposante Form konsequenterweise wieder auf. Eine Virtuosität moderner Techniken, die ihr Wissen aus dem umfangreichen Knowhow traditioneller Fertigungsweisen schöpft. Genau diesen Ort, an dem Erbe und Modernität aufeinandertreffen, hat Karl Lagerfeld gewählt, um das Défilé Métiers d’art Paris-Hamburg 2017/18 zu inszenieren.

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