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© Olivier Saillant

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© Olivier Saillant

„EIN KLEID ENTSTEHT AUS EINER SKULPTUR
UND NICHT AUS EINER ZEICHNUNG“ GABRIELLE CHANEL

Gabrielle Chanels Faszination für die griechische Antike hat ihre Sicht der Kreativität maßgeblich beeinflusst. In ihrem Appartement stand eine kopflose Venus aus dem 1. Jahrhundert v. Chr. Diese zeitlose und absolut moderne Skulptur offenbart eindeutig Gabrielle Chanels Arbeitsweise, die jedes Kleidungsstück akribisch mit ihren Händen, Nadeln und Schere auf den Leib ihrer Kundinnen schneiderte. Um ihre Kunst und ihre Vision von der Mode zu erklären verwies sie häufig auf den Bildhauer Praxiteles: Ein von der Architektur inspirierter Schnitt, ein Repertoire an Formen, natürlich fallende Stoffe.

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