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MAKING-OF DER IKONISCHEN HANDTASCHE

Vier bis fünf Jahre benötigt eine Mitarbeiterin, um die erforderlichen Techniken zur Fertigung zu perfektionieren. Es bedarf dabei über 180 einzelner Arbeitsschritte und mindestens genau so vieler minutiöser Handgriffe.
Die Auswahl des Leders unterliegt einer strengen Kontrolle, jedes einzelne Stück muss perfekt sein. Anschließend wird jedes Einzelteil des Taschenkörpers anhand einer Vorlage genau zugeschnitten. Die Schnittstellen müssen exakt den Maserungen einer exotischen Tierhaut oder den Linien eines Tweedstoffes folgen. Die einzelnen Teile des Taschenkörpers werden nun nach und nach einander angepasst, mit einer Nadel gesteppt und zusammengefügt.
Anfänglich wird die Tasche, ganz wie ein Prêt-à-Porter Teil, flach und mit der Innenseite nach außen zusammengesteckt. Erst nach und nach gewinnt sie an Volumen. Die inneren und äußeren Lagen werden in Handarbeit mit dem sogenannten „Tasche in der Tasche“ Verfahren zusammengefügt: Die erste Tasche bildet das Futter und die zweite den Taschenkörper. Erst dann werden sie umgestülpt. Auf weitere präzise ausgeführte Bearbeitungsschritte folgen die finale Kontrolle und das rituelle Verpacken.

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