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CHANEL,
HAUTE COUTURE HAUS SEIT 1913

Die Haute Couture entsteht im Second Empire mitten in Paris im Viertel der Rue de la Paix. Der Engländer Charles-Frédéric Worth eröffnet sein Unternehmen 1858. Er entledigt sich des Status Schneider-„Lieferant“ und nennt sich stattdessen „Modemacher“, damals eine grundlegende Neuerung. Er präsentiert in seinen luxuriösen Salons ganze Kollektionen an Mannequins in der Gegenwart der Kunden. Eine Epoche, in der Gewerke, die sich der Schmuckherstellung widmen (Sticker, Federschmuckmacher, Knopfmacher, Schuhmacher, Handschuhmacher, Modisten...), in Paris in Hülle und Fülle existieren.

Von 1945 an definieren präzise Regeln die Satzung der Haute Couture. Dank regelmäßiger Aktualisierungen sind sie mit der Zeit gegangen und haben die Haute Couture zu einer unumstößlichen Referenz erhoben, die eine subtile Mischung aus Tradition und Innovation auszeichnet. Das Leistungsverzeichnis besagt, dass die Originalmodelle von dem Designer entworfen sein müssen, der permanent für das Unternehmen tätig ist. Darüber hinaus müssen sie in den eigenen Ateliers gefertigt werden, in denen mindestens 20 Festangestellte beschäftigt sind. Das Unternehmen ist verpflichtet jede Saison zu den von der Chambre Syndicale de la Haute Couture festgelegten Terminen eine Kollektion mit mindestens 35 Modellen, darunter Tages- und Abendmodelle, zu präsentieren.

Die Haute Couture umfasst einzigartiges Fachwissen, sie steht für das Aufrechterhalten einer Tradition und sie brilliert in der perfekten Ausführung sämtlicher Details, die ihren außergewöhnlichen Charakter ausmachen. Sie ist außerdem ein brodelndes Labor der Kreativität und der Ideen, das Schnitte von höchster Qualität und Perfektion hervorbringt.

Heute ist Chanel das älteste aktive Couture-Haus.

© Foto All Rights Reserved, Chanel Atelier circa 1935

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