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the-paris-byzance-show

Tuesday, December 7, 2010

THE PARIS-BYZANCE SHOW
BY ELISABETH QUIN

Ein verschneiter und regnerischer Abend in Paris am 7. Dezember 2010. Nachdem wir das schmiedeeiserne schwarze Tor der rue Cambon 31 passiert haben, folgen wir der Treppe hinauf in den Couture Salon und gelangen an einen magischen Ort, der uns in vergangene Zeiten führt, 15 Jahrhunderte zurück, an den Bosporus im Herzen des Byzantinischen Kaiserreichs. Wir werden in eine Zeit entführt, in der Istanbul noch Konstantinopel hieß und die Hohe Pforte zwischen Ost und West darstellt. Die Wände mit Bronzepailletten besetzt, werfen orientalische Laternen einen sinnlichen Schein und in diesem Harem-ähnlichen Ambiente ist man versucht, sich in die tiefen Plüschsofas fallen zu lassen, die mit handbemalten Kissen dekoriert sind. Turkish Delight... Paris scheint so weit entfernt... Dann ertönt ein brillanter, ironischer, zeitloser Klang, ein Klang von Bargeld, das in einer Registrierkasse rasselt - zum Lied Money von Pink Floyd, aus dem Album The Dark Side of the Moon. Karl Lagerfelds Sinn für Humor schlägt wieder zu. Die Vorstellung beginnt...

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