CHANEL NEWS

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MAKING OF DER PRÊT-À-PORTER PRESSEMAPPE

Fotoshooting in Paris von Karl Lagerfeld für die Herbst-Winter 2015/16 Prêt-à-Porter Pressemappe.

© Olivier Saillant

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ALICE DELLAL VERKÖRPERT DIE BOY CHANEL

"Seit der Entdeckung der Boy ist sie zu einem festen Bestandteil meiner Garderobe geworden. Es ist eine"unkomplizierte" Tasche, sie ist sehr modern! Die Boy war mein erster Job für Chanel, es war der Beginn einer einzigartigen Reise. Ich liebe auch die Tatsache, dass eine solch romantische Geschichte hinter ihr steckt."

Alice Dellal

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DIE GESCHICHTE DER IKONISCHEN HANDTASCHE

Als Wegbereiterin einer neuen, befreienden und modernen Lebensart kreierte Gabrielle Chanel aus einer Notwendigkeit heraus eine Tasche, die ihr völlige Handfreiheit bot: die Ikone des Hauses war geboren. Noch heute folgt das klassische Design den ursprünglichen Ideen Gabrielles: eine Kette durchflochten mit einem Lederband, die es ermöglicht die Tasche über der Schulter zu tragen, Steppnähte inspiriert von der Welt des Reitsports, die Mademoiselle Chanel so liebte, burgunderfarbenes Leder, das an die Uniformen erinnert, die Gabrielle im Waisenhaus von Aubazines tragen musste, und das nach „Mademoiselle“ benannte typische Drehschloss.

Zu jeder Saison interpretiert Karl Lagerfeld den Klassiker neu: Mit unterschiedlichen Materialien, in Juwelen verwandelte Schnallen und Steppnähten in Fischgrätmuster bereichert er die legendäre Taschenkollektion von Chanel. Die Kulttasche ist Teil eines Erbes, das von der Mutter zur Tochter übergeht. Wie Gabrielle Chanel zu sagen pflegte: „Mode ist vergänglich, Stil niemals.“

Mademoiselle Chanel by Mike de Dulmen © CHANEL Alle Rechte vorbehalten.

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MAKING-OF DER IKONISCHEN HANDTASCHE

Vier bis fünf Jahre benötigt eine Mitarbeiterin, um die erforderlichen Techniken zur Fertigung zu perfektionieren. Es bedarf dabei über 180 einzelner Arbeitsschritte und mindestens genau so vieler minutiöser Handgriffe.
Die Auswahl des Leders unterliegt einer strengen Kontrolle, jedes einzelne Stück muss perfekt sein. Anschließend wird jedes Einzelteil des Taschenkörpers anhand einer Vorlage genau zugeschnitten. Die Schnittstellen müssen exakt den Maserungen einer exotischen Tierhaut oder den Linien eines Tweedstoffes folgen. Die einzelnen Teile des Taschenkörpers werden nun nach und nach einander angepasst, mit einer Nadel gesteppt und zusammengefügt.
Anfänglich wird die Tasche, ganz wie ein Prêt-à-Porter Teil, flach und mit der Innenseite nach außen zusammengesteckt. Erst nach und nach gewinnt sie an Volumen. Die inneren und äußeren Lagen werden in Handarbeit mit dem sogenannten „Tasche in der Tasche“ Verfahren zusammengefügt: Die erste Tasche bildet das Futter und die zweite den Taschenkörper. Erst dann werden sie umgestülpt. Auf weitere präzise ausgeführte Bearbeitungsschritte folgen die finale Kontrolle und das rituelle Verpacken.