
Das außergewöhnliche Savoir-faire
der Métiers d'art von CHANEL
Die Métiers d'art Kollektionen gibt es nur bei CHANEL. Seit 2002 zelebrieren sie
jedes Jahr das seltene französische Savoir-faire als Herzstück der Kreationen der Maison.
Sie sind ein jährliches Rendezvous und eine Liebeserklärung an die Kunsthandwerker:innen,
die das ganze Jahr über an den CHANEL Kollektionen mitwirken.
Die CHANEL Métiers d'art 2026 Kollektion von Matthieu Blazy bringt das Savoir-faire
von Goossens, Lemarié, Atelier Montex and Maison Michel zur Geltung.
Die Ateliers gehören zu den 11 Maisons d’art von le19M, einem Ort der Kreation und der
Weitergabe von Savoir-faire in Paris, der 2021 von CHANEL gegründet wurde.

Anlässlich der CHANEL Métiers d’art 2026 Show zeigt ein
Blick hinter die Kulissen der Maisons d'art im le19M
das einzigartige Savoir-faire der Kunsthandwerker:innen,
ihre Geschichten und die Leidenschaft für ihr Handwerk.

STICKER:INNEN
Die Kreationen des Ateliers Montex sind mit der Nadel, der Lunéville Häkeltechnik
oder mit der hundert Jahre alten, von Hand geführten Cornely-Stickmaschine gefertigt
und zeugen vom außergewöhnlichen Savoir-faire der Kunsthandwerker:innen.
Auf dem Weg von der gezeichneten Vorlage zur kunstvollen Stickerei wird die Skizze
zunächst mit einer Nadel auf Pauspapier durchstochen.
Die Löcher werden anschließend mit Pulver durchstäubt, um den Umriss des Motivs
auf dem Stoff sichtbar werden zu lassen. Für eine jede Kreation bedarf es präzise ausgeführter Techniken,
die in den Ateliers mit viel Geduld eingeübt und von Generation zu Generation
weitergegeben werden. Die Magie des Stickereiateliers Montex ergibt sich aus der Verbindung
von überlieferten Traditionen und kreativer Innovation.
Montex hat sich den Métiers d'art der Mode von CHANEL 2011 angeschlossen.
Detailreiche Stickereien und Art-déco-Motive, gefertigt von den Kunsthandwerker:innen des
Atelier Montex für die Métiers d'art 2026 Kollektion.

GOLDSCHMIED:INNEN
Von Hand gefertigt, gehämmert, patiniert und mit Edelsteinen verziert: In den
Schmuck- und Gießereiateliers von Goossens wird Metall von den Kunsthandwerker:innen mit
derselben Liebe und Sorgfalt bearbeitet wie Echtschmuck. Die Verbindung zwischen CHANEL und Goossens
reicht bis ins Jahr 1954 zurück, als Robert Goossens die ersten byzantinischen
Schmuckstücke für Gabrielle Chanel entwarf. Die Goldschmied:innen und Schmuckverzierer:innen von Goossens stehen mit ihrem
technischen Savoir-faire in einem beständigen Dialog zwischen Goldschmiedehandwerk und Kunst
und setzen bis heute die kreativen Ideen von CHANEL meisterhaft um.
Goossens hat sich den Métiers d'art der Mode von CHANEL 2005 angeschlossen.
Rehe, Kolibris und Dalmatiner, gefertigt von Goossens für die Métiers d’art 2026 Kollektion.

HUTMACHER:INNEN
UND MODIST:INNEN
Die Hutmacher:innen, die in den Ateliers von Maison Michel zusammenarbeiten,
meistern ein Reihe von Fertigkeiten. Sie formen und modellieren Materialien,
schnitzen Hutformen aus Holz und spannen Stoff. Als Erbe des in Paris seit dem 14. Jahrhundert etablierten Savoir-faire
der Hutmacher:innen bewahrt Maison Michel die Geheimnisse dieses Handwerks
und gibt sie an die folgenden Generationen weiter.
Maison Michel hat sich den Métiers d’art der Mode von CHANEL 1997 angeschlossen.
Schwarze Hüte und Fascinatoren, handgefertigt von
Maison Michel für die Métiers d'art 2026 Kollektion.

Schmuckmacher:innen
In den Ateliers des Blumenschmuckmachers Lemarié formen die Expert:innen
jedes Blütenblatt mit einer Prägekugel, um die Blätter anschließend zu besticken, prägen,
pressen oder auszufransen und sie zu einer Blume zusammenzufügen.
In den Federschmuckateliers werden Federn von geübten Kunsthandwerker:innen
auf vielerlei Art und Weise bearbeitet: gekräuselt, mit der Pinzette gezupft, mit dem
Messer zugeschnitten, gelockt oder in Mustern eingestickt und mit Farbpigmenten gefärbt.
Lemarié, ein unverzichtbarer Partner für die CHANEL Kollektionen seit 1962,
kreiert außerdem einzigartige Textil-Verzierungen, darunter die Plissees des Atelier Lognon, welches seit 2013
zu Maison Lemarié gehört. Lemarié hat sich den Métiers d’art
der Mode von CHANEL 1996 angeschlossen.
Blüten- und Federschmuck, gefertigt von Lemarié für die Métiers d’art 2026 Kollektion.

Sticker:innen und
Tweedmacher:innen
Eine Stickerei erfordert viele Stunden sorgfältiger Handarbeit, ausgeführt mit der unvergleichbaren Expertise
der Kunsthandwerker:innen des Ateliers Lesage. Stich für Stich werden Fäden, Perlen oder Pailletten in wahre Kunstwerke verwandelt.
Lesage entwickelt immer neue Sticktechniken und schöpft dabei aus einem einzigartigen, überlieferten Savoir-faire.
Das Atelier entwirft und stickt prachtvolle Muster und interpretiert seit 1998 zudem
den für CHANEL so bedeutenden Tweed neu, indem es Wollgarne mit den erstaunlichsten Materialien verbindet.
Im le19M vereint Lesage seine Ateliers, seine einzigartige Sammlung von Mustern
und eine Schule, in der die Sticker:innen die Geheimnisse ihres Savoir‑faire an die jüngeren Generationen weitergeben.
Lesage ist seit 1983 Partner von CHANEL und hat sich den Métiers d’art der Mode von CHANEL 2002 angeschlossen.
Vom Art déco inspirierte Stickereien und handgewebter Leopardentweed von
Lesage für die Métiers d'art 2026 Kollektion.

SCHUHMACHER:INNEN
Zur Kunst des Schuhemachens gehören verschiedene Schritte, die ein ganz bestimmtes
Savoir‑-faire erfordern. Jedes Paar Schuhe wird bei Massaro gemeinsam von Schuhmacher:innen,
Leistenmacher:innen, Zuschneider:innen, Schnitttechniker:innen, Näher:innen und
Oberflächenveredler:innen gefertigt. In dem Atelier vereinen sich kunsthandwerkliche Expertise und Kreativität.
Die Zusammenarbeit zwischen CHANEL und Massaro geht auf das Jahr 1957 zurück, als Massaro
den ikonischen zweifarbigen Schuh für Gabrielle Chanel anfertigte,
und wird seitdem von Kollektion zu Kollektion fortgeführt.
Massaro hat sich den Métiers d'art der Mode 2002 angeschlossen.
Zweifarbige Slingback-Pumps und handgeprägtes Leder von Massaro
für die Métiers d'art 2026 Kollektion.


















































