Die Technik im Dienste der Ästhetik
Wenn der Minutenzeiger die auf dem Zifferblatt integrierte Krone erreicht, beginnt er rückwärts und damit entgegen dem Uhrzeigersinn um das Zifferblatt zu laufen, bis er an der anderen Seite der Krone angelangt ist – eine Hin-und-her-Bewegung, die in der Welt der mechanischen Komplikationen einzigartig ist. Damit die Uhr auch dann weiterhin die Zeit angibt, wenn der Minutenzeiger rückwärts läuft, erscheint die Minutenanzeige während dieser Zeit in digitaler Form in einem Lupenfenster bei 6 Uhr: Zwischen der 11. und der 19. Minute wird die Stunde also anhand des klassischen Stundenzeigers abgelesen, während die Minuten in Ziffernform in diesem Fenster erscheinen. Damit behält die Uhr ihre Präzision bei, die durch ihr Tourbillon zusätzlich perfektioniert wird. Die Aufzugskrone ist versenkbar: Wenn ihre verschiedenen Funktionen (Aufziehen und Einstellen der Uhrzeit) deaktiviert sind, versteckt sie sich und verharrt in ihrer Versenkung. Ein Druck jedoch genügt, um sie dort wieder herauszuholen und einsatzbereit zu machen, wobei der korrekte Gang der Uhr zu keinem Zeitpunkt gestört wird.