Die Reinheit, die Seltenheit und der außergewöhnliche Glanz haben den Diamanten zum wertvollsten Edelstein der Welt und zum absoluten Symbol für die ewige Liebe gemacht. Sein Name leitet sich in Anlehnung an seine extrem große Härte von der griechischen Bezeichnung „Adamas“ – „unbezwingbar“ – ab.
Der Diamant kann verschiedene Färbungen aufweisen, angefangen beim sogenannten „farblosen“ Diamanten, dessen Farbe auf der Grundlage einer international anerkannten Skala beurteilt wird, hin zu den seltener vorkommenden Diamanten mit reinen Farben wie Gelb, Blau, Rosa, Champagner, Schwarz, Grün etc.
Die Qualität eines Diamanten hängt von der perfekten Kombination von 4 Qualitätskriterien ab, durch die die Einzigartigkeit eines jeden Edelsteins deutlich wird.
Der schwarze Diamant gehört zu den faszinierendsten farbigen Diamanten. Im Gegensatz zum farblosen und den anderen farbigen Diamanten ist der schwarze Diamant lichtundurchlässig.
Die physikalischen Besonderheiten des schwarzen Diamanten machen eine außergewöhnliche Präzision beim Schleifen des Steins erforderlich, damit die gleichmäßige Farbgebung sowie der außerordentliche Glanz am besten zur Geltung kommen.
In Verbindung mit dem weißen Diamanten wagt der schwarze Diamant den Kontrast und stellt die Persönlichkeit dieses einzigartigen Edelsteins heraus.
Das hebräische Wort „Sappir“ – „das Schönste“ - veranschaulicht die Faszination, die dieser Edelstein mit seiner Vielzahl an verschiedenen Farben auf die Menschen ausübt. Wie auch der Rubin gehört er zur Gruppe der Korunde.
Allerdings kommt der Saphir im Gegensatz zum stets roten Rubin in einer unendlich großen Farbenvielfalt vor, unter anderem in rosafarbener, gelber, violetter, grüner, orangefarbener, orange-rosafarbener (Padparadscha) oder farbloser Form. Die Farbe des Saphirs kommt nur durch das vorangestellte Adjektiv eindeutig zum Ausdruck. Steht die Bezeichnung „Saphir“ allein, ist die blaue Varietät dieses Minerals gemeint.
Doch auch der blaue Saphir kann je nach Herkunft unterschiedlichste Farbtöne aufweisen, von sehr hellem Blau bis hin zu Nachtblau, von Türkis hin zu ins Violette übergehenden Blautönen.
Der Name Smaragd kommt vom griechischen Wort „smáragdos“, was grüner Stein bedeutet. Er ist der mit Abstand wertvollste Edelstein aus der Familie der Byrelle.
In der Juwelierskunst kommen bei ihm hauptsächlich der typische „Smaragdschliff“ (Karree mit schräg geschliffenen Ecken), aber auch „Cabochon-“, „Tropfen-“ oder „Ovalschliff“ zur Anwendung.
Die relativ häufig vorkommenden Einschlüsse bei Smaragden werden „Frost“ genannt, die Einschlussbilder oft romantisierend „Jardin“ (frz. für Garten). Es handelt sich hierbei aber weniger um einen Makel, da die Einschlüsse von der Herkunft des Edelsteins zeugen. Kolumbien ist einer der wichtigsten Hauptlieferanten.
Der Rubin verdankt seinen Namen seiner Farbe, abgeleitet aus dem Lateinischen „rubeus“ für Rot. Er ist im Übrigen der einzige rote Korund.
Die wertvollsten Rubine kommen seit 15 Jahrhunderten aus dem Mogok-Tal in Myanmar (früher Birma): Nur einige wenige verfügen über die berühmte und sehr gefragte „taubenblutrote“ Farbnuance.
Da der Rubin ein alluvialer Edelstein ist, gibt es nahezu keine primären Lagerstätten, was seinen Abbau noch weiter erschwert.
Der Rubin, dessen sattes Rot besonders am Abend zur Geltung kommt, steht sowohl für Stärke und Wagemut, als auch für Liebe und Leidenschaft.
Der Achat ist ein Schmuckstein, der zur Gruppe der mikrokristallinen Quarze zählt. Er ist eine Varietät des Chalzedons. Seine Bezeichnung ist vom lateinischen Wort „Achates“ abgeleitet, dem Namen eines Flusses auf Sizilien, wo in der Antike große Mengen dieses Minerals gefunden wurden.
Der Achat kann eine Vielzahl von Farben und Strukturen aufweisen: Es gibt ihn gebändert, gestreift oder zoniert, in Rot, Grün, Gelb, Blau, Schwarz, Violett, Mauve, Braun, Weiß, geflecktem Weiß, Hellbraun oder in opaker Form.
Als Amor mit einer Pfeilspitze die Nägel der schlafenden Göttin Venus traf, entstand ein tiefschwarzer Stein, der als Onyx bezeichnet wird.
Er gehört zu den mikrokristallinen Quarzen und ist eine schwarze Varietät des Chalzedons, die sich aufgrund der sehr feinen Struktur und des einzigartigen Glanzes gut für Gravuren und kreativste Arrangements eignet.
Der Amethyst ist ein Mineral aus der Gruppe der Quarze, das kleinste Mengen Eisen enthält. Dieses Eisen ist für die intensive violette Färbung verantwortlich, die sehr unterschiedliche Nuancen annehmen und etwa ins Purpur-, Dunkel- oder Lilaviolette gehen kann.
Rosenquarz gehört zur riesigen Familie der mikrokristallinen Quarze und zeichnet sich durch eine zartrosa Färbung aus. Er ist transparent bis lichtundurchlässig, wobei sein Pastellton am besten in den durchscheinenden Varietäten zur Geltung kommt, da sie die zarte Farbe unterstreichen.
Der Rutilquarz ist ein transparenter Bergkristall, der von goldfarbenen Fädchen durchzogen ist, die an Venushaar erinnern. Diese beeindruckenden Muster entstehen durch Einschlüsse von Rutilkristallen.
Der noch seltenere Turmalinquarz enthält schwarze Turmalinkristalleinschlüsse, denen dieser magische Schmuckstein seine Bezeichnung „Liebespfeil-Quarz“ verdankt.
Der Chalzedon verdankt seinen Namen einer zur Zeit der Antike am Bosporus gelegenen Stadt. Er ist durchscheinend trüb und milchig und zeichnet sich durch seine zartblaue Färbung aus. Diese wird durch den gewölbten Cabochonschliff perfekt zur Geltung gebracht.
Die Bezeichnung „Opal“ leitet sich vom sanskritischen Wort „upala“ ab, das übersetzt „edler Stein“ bedeutet. Der lichtundurchlässige und milchige rosa Opal zeichnet sich durch seine zarte, feine Färbung aus. Seine sehr feminine Farbe harmoniert auf perfekte Weise mit dem gewölbten Cabochonschliff.
Der Name „Turmalin“ leitet sich von der singhalesischen Bezeichnung „turamali“ für „Stein mit verschiedenen Farben“ ab. Er kann unzählige Farbtöne aufweisen, etwa Rosa, Rot, Gelb, Braun, Grün, Blau, Violett oder Schwarz. Daneben kommt er auch in farbloser oder mehrfarbiger Variante vor. Die einfarbigen Turmaline sind am seltensten und erfreuen sich der größten Beliebtheit.
Der Aquamarin, dessen lateinischer Name „Meerwasser“ bedeutet, zeichnet sich durch eine zarte blaugrüne Färbung aus. Er ist eine seltene und beeindruckende Varietät des Berylls und einer der begehrtesten Schmucksteine.
Der Rubellit ist eine rote Varietät des Turmalins. Im Allgemeinen zeichnet er sich durch einen violetten Schimmer aus, der ihm seine Intensität und Kraft verleiht. Am meisten geschätzt wird die rubinrote Färbung.
„Granat“ steht für eine Mineralgruppe, die aus verschiedenen Varietäten besteht, die sich durch eine Vielzahl an sehr lebendigen Farbtönen auszeichnen.
Die Bezeichnung eines jeden Granats nimmt Bezug auf seine Färbung, die sich von Braunrot bis hin zu Smaragdgrün erstrecken kann, mit dunkelorangefarbenen, rotbraunen, ziegelroten oder rosaroten Variationen, die ins Violette oder sogar in intensives Grün übergehen können.
„Granat“ bezeichnet auch die roten bis rosafarbenen Varietäten dieses Minerals, deren Farbe an den intensiven Farbton des Granatapfels erinnert.
Der Zitrin ist ein Mineral aus der Gruppe der Quarze, dessen Name sich in Anspielung an seine leuchtend gelbe Farbe von der Zitrone ableitet. Die warmen Farbtöne dieses transparenten Steins reichen von Hellgelb bis Goldbraun.
Der Peridot, der in Anlehnung an die griechische Bezeichnung für „goldener Stein“ auch „Chrysolith“ genannt wird, zeichnet sich durch ein charakteristisches Feuer aus. Seine Farbe variiert von Gelb- über Oliv- bis hin zu Braungrün. Er wurde schon zur Zeit der Antike sehr geschätzt und erfreute sich auch in der Barockzeit der größten Beliebtheit.
Der Iolith, der zu Ehren des französischen Geologen Pierre-Louis Cordier noch immer auch als „Cordierit“ bezeichnet wird, verdankt seinen Namen dem griechischen Wort „ion“ für „Veilchen“. Dies kommt daher, dass dieses Mineral verschiedene Blauvioletttöne aufweisen kann.
Zwischen der Nordküste Australiens und der Südküste Chinas werden Perlen gezüchtet, die zu den schönsten und größten der Welt zählen.
Die Südseeperlen zeichnen sich durch eine außergewöhnlich dicke Perlmuttschicht, sowie einen einzigartigen samtigen Glanz oder Lüster aus, der den günstigen Bedingungen zu verdanken ist, unter denen sie gezüchtet werden.
Sie weisen zarte weiße, silber- oder goldfarbene Nuancen auf, die sehr selten und charakteristisch für ihre ausgezeichnete Herkunft sind.
Die aus Japan stammenden Akoya-Perlen wurden dort über fast ein Jahrhundert hinweg auf traditionelle Weise gezüchtet.
Die Akoya-Perlen entstehen in den kleinsten perlbildenden Muscheln der Welt und haben einen kleineren Durchmesser als die Südseeperlen. Durch die perfekt runde Form und ihren hellen Glanz, dem sogenannten Lüster, kommen ihre zarten Farben gut zur Geltung.
Die weißen oder cremefarbenen Akoya-Perlen fallen durch ihre gelben, rosafarbenen oder grünen Lichtreflexe ins Auge.
Süßwasserperlen stammen aus in chinesischen Flüssen gezüchteten Perlmuscheln und weisen eine unendliche Vielfalt in Form, Größe und Erscheinungsbild auf.
Sie unterscheiden sich von den Akoya-Perlen durch eine große Farbpalette, die von Weiß bis hin zu Rosa, Creme oder Orange reicht, sowie ihre vielfältigen Formen.
Da Süßwasserperlen vollständig aus Perlmutt bestehen, zeichnen sie sich durch eine warme, sanfte Textur aus.
Das natürliche Verbreitungsgebiet der Tahiti-Perlen, die unter dem legendären Namen „schwarze Perlen“ bekannt sind, sind die Südseeinseln, insbesondere die Lagunen Französisch-Polynesiens.
Sie bestehen aus einem Kern, den eine dicke Perlmuttschicht umgibt, und zeichnen sich durch eine Vielzahl von Formen, Größen, Qualitäten und natürlichen Farbnuancen aus. Die Dicke dieser Ummantelung sorgt dafür, dass Farbe, Lüster und Orient erhalten bleiben.
Die unendlich große Farbpalette der Tahiti-Perlen erstreckt sich von einem an Tiefschwarz heranreichenden Anthrazitgrau bis hin zu silber- oder holzkohlefarbenen Schattierungen, die durch eine große Vielfalt an Grüntönen, wie etwa Pfauen-, Bronze-, Anis-, Smaragd- oder Waldgrün, ergänzt werden.
Gold, das zugleich eine hohe Dichte und eine geringe Härte aufweist, zeichnet sich im natürlichen Zustand durch eine glänzende gelbe Farbe aus.
Um es härter zu machen wird es mit anderen Metallen legiert. Je nach zugesetztem Metall nimmt das Gold verschiedene Farbtöne an. Das in der französischen Schmuckfertigung verwendete Gold weist einen Feingehalt von 75 % auf. Dies entspricht 18 Karat. Gelbgold besteht aus 75 % Gold, 12,5 % Silber und 12,5 % Kupfer. Edelsteine in warmen Farbtönen verleihen ihm einen zeitlosen barocken Stil. Weißgold, auch als Graugold bezeichnet, besteht aus 75 % Gold und Zusätzen von Silber, Kupfer und mitunter Palladium. Es harmoniert perfekt mit dem Diamanten. Rotgold besteht aus 75 % Gold, 20 % Kupfer und 5 % Silber. Dieser außerordentlich sanfte Farbton harmoniert genauso mit Weiß- wie auch mit Gelbgold.
Platin, das im natürlichen Zustand eine intensive silberweiße Farbe aufweist, ist ein Edelmetall, das aufgrund seiner einzigartigen Eigenschaften in der Schmuckfertigung sehr beliebt ist. Platin ist schmied- und dehnbar und gehört zu den dichtesten und schwersten Metallen. Es weist eine ausgezeichnete Oxidations- und Korrosionsbeständigkeit auf, wodurch es sehr langlebig ist.
In der Schmuckfertigung wird Platin in Form einer Legierung mit 5 % Palladium verwendet. Aufgrund des hohen Feingehalts von 950 o/oo bleibt der beeindruckende natürliche Glanz erhalten. Außerdem kommt das Funkeln des Diamanten so perfekt zur Geltung.
Die Hightech-Keramik, ein Material, das sehr charakteristisch für CHANEL-Schmuck ist, zeugt von einem anspruchsvollen Know-how.
Die aus Zirkoniumdioxid- und Yttriumoxidpulver bestehende Hightech-Keramik zeichnet sich durch außergewöhnliche Eigenschaften aus:
Sie ist äußerst kratzfest, nicht oxidierend, inert gegenüber allen gängigen chemischen Substanzen und verfügt über einen einzigartigen Glanz, der das Ergebnis einer speziell für Schmuckstücke entwickelten Poliertechnik ist.